Strategische Engagementförderung – wir sind dabei!

25.03.2024 |

16 Personen aus Haupt- und Ehrenamt haben 2023/2024 an der Aufbauqualifizierung „Strategisches Freiwilligenmanagement“ teilgenommen. 

Ehrenamtliches Engagement ist für die Kirche ein wertvoller Schatz und eine entscheidende Ressource. Im Zuge der Kirchenentwicklung 2030 rückt ehrenamtliches Engagement noch stärker als bisher in den Fokus. So hat sich die Erzdiözese in ihrer Diözesanstrategie verpflichtet, eine engagementfreundliche Kultur zu entwickeln. Für die neuen Pfarreien braucht es daher eine systematische Ehrenamtsförderung. Um hier einen Beitrag leisten zu können, haben 16 Personen die Aufbauqualifizierung „Strategisches Freiwilligenmanagement“ absolviert. Sie sind haupt- oder ehrenamtlich in unterschiedlichen pastoralen und caritativen Feldern tätig: in Kirchengemeinden, in der interkulturellen Ehrenamtskoordination, im Bereich Gemeindecaritas, im kirchlichen Büchereiwesen und in einem Begegnungszentrum.
In den drei Modulen des insgesamt neuntägigen Kurses bearbeiteten die Teilnehmenden vielfältige Themen: zum Beispiel die Entwicklung einer Ehrenamtsstrategie, die Steuerung von Projekten sowie Qualitätsmanagement in der Arbeit mit Freiwilligen, aber auch Fragen zur Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen und zur Bewältigung von Konflikten. 
Bei dieser Qualifizierung, die bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde, arbeitet die Erzdiözese mit der beratergruppe ehrenamt aus Berlin zusammen. Die Referierenden, Carola und Oliver Reifenhäuser, überreichten am letzten Tag feierlich die Zertifikate. Zuvor hatten sich die Teilnehmenden in einer Abschlussarbeit intensiv mit einem Aspekt des strategischen Freiwilligenmanagements auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse in der Gruppe präsentiert. Am Schluss waren sich alle einig: Die Förderung ehrenamtlichen Engagement sollte genauso professionell organisiert werden wie jeder andere Bereich in der Kirche auch.
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