Erstkommunion
Als Erstkommunion oder erste heilige Kommunion wird der meist festlich begangene erste Empfang des Sakraments der heiligen Kommunion bezeichnet. In den orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen sowie den katholischen Ostkirchen wird die erste Kommunion in Verbindung mit der Taufe gespendet, auch im Fall einer Kindertaufe. In der katholischen Kirche des Westens erfolgt der erstmalige Empfang der Kommunion, wenn das sogenannte Vernunftalter erreicht ist, und zwar in der Regel in einer gemeinsamen Feier der Erstkommunion in der Pfarrgemeinde. Seit dem 19. Jahrhundert wurde der Weiße Sonntag zum bevorzugten Termin für die Erstkommunion.
Bei der römisch-katholischen Taufe von Heranwachsenden und Erwachsenen empfangen diese bei ihrer Taufe zugleich die erste heilige Kommunion. Die Eucharistie gehört in der katholischen Kirche zusammen mit der Taufe und der Firmung zu den sogenannten Initiationssakramenten, das heißt solchen Sakramenten, durch die die Gläubigen Anteil an der göttlichen Natur erhalten, gestärkt und in die Kirche eingegliedert werden.
Bei der römisch-katholischen Taufe von Heranwachsenden und Erwachsenen empfangen diese bei ihrer Taufe zugleich die erste heilige Kommunion. Die Eucharistie gehört in der katholischen Kirche zusammen mit der Taufe und der Firmung zu den sogenannten Initiationssakramenten, das heißt solchen Sakramenten, durch die die Gläubigen Anteil an der göttlichen Natur erhalten, gestärkt und in die Kirche eingegliedert werden.

Der Erstkommunion geht der Kommunionunterricht und der Empfang des Bußsakraments voraus. Die Erstkommunion wird meistens besonders feierlich und kindgemäß gestaltet; kirchenrechtlich und liturgisch ist allerdings keine besondere Form vorgeschrieben. Es ist auch möglich, dass die Vorbereitung durch die Eltern erfolgt und die Erstkommunion zu einer anderen Zeit und in einer anderen Heiligen Messe stattfindet.
Im Kirchenrecht heißt es dazu:
„Pflicht vor allem der Eltern und derer, die an Stelle der Eltern stehen, sowie des Pfarrers ist es, dafür zu sorgen, daß die Kinder, die zum Vernunftgebrauch gelangt sind, gehörig vorbereitet werden und möglichst bald, nach vorheriger sakramentaler Beichte, mit dieser göttlichen Speise gestärkt werden. Der Pfarrer hat auch darüber zu wachen, daß nicht Kinder zur heiligen Kommunion hinzutreten, die den Vernunftgebrauch noch nicht erlangt haben oder die nach seinem Urteil nicht ausreichend auf den Kommunionempfang vorbereitet sind.“
Im Kirchenrecht heißt es dazu:
„Pflicht vor allem der Eltern und derer, die an Stelle der Eltern stehen, sowie des Pfarrers ist es, dafür zu sorgen, daß die Kinder, die zum Vernunftgebrauch gelangt sind, gehörig vorbereitet werden und möglichst bald, nach vorheriger sakramentaler Beichte, mit dieser göttlichen Speise gestärkt werden. Der Pfarrer hat auch darüber zu wachen, daß nicht Kinder zur heiligen Kommunion hinzutreten, die den Vernunftgebrauch noch nicht erlangt haben oder die nach seinem Urteil nicht ausreichend auf den Kommunionempfang vorbereitet sind.“
Mancherorts übernehmen das Pastoralteam der Gemeinde (Priester, Diakon, Gemeindereferent) die Vorbereitung der Kinder auf die Erstkommunion. Die Vorbereitung findet jedoch in der Regel nach dem Modell der Gemeindekatechese in kleinen Gruppen statt, die häufig von ehrenamtlichen Katecheten, Müttern oder Vätern (den sogenannten „Tischmüttern“ bzw. „Tischvätern“) in Zusammenarbeit mit einem Mitglied des Pastoralteams geleitet werden. Elemente der Vorbereitung sind wöchentliche Treffen der Kleingruppen mit den Katecheten, dazu kommen mancherorts gemeinsame Wochenendfreizeiten mit allen Gruppen. Manche Vorbereitungskurse dauern mehr als ein Jahr, andere sehen nur einige Tage oder mehrere Wochenenden vor, wiederum andere legen die Vorbereitung in besondere Gottesdienste für die Kinder (sogenannte Weg-Gottesdienste). Der Religionsunterricht in der Schule kann die Vorbereitung ergänzen.
Vor der Erstkommunion erfolgt auch erstmals die Beichte. Die Vorbereitung auf die Erstbeichte ist in der Regel in die Kommunionvorbereitung integriert. Ohne Beichte ist die Erstkommunion nicht möglich.
Vor der Erstkommunion erfolgt auch erstmals die Beichte. Die Vorbereitung auf die Erstbeichte ist in der Regel in die Kommunionvorbereitung integriert. Ohne Beichte ist die Erstkommunion nicht möglich.
Termin
Der traditionelle, in vielen Gegenden übliche Tag der Erstkommunionfeier ist der Sonntag nach Ostern (Weißer Sonntag). In den letzten Jahren gingen manche Gemeinden dazu über, die Erstkommunionfeier auf einen anderen Termin zu legen. So finden Erstkommunionen auch am Ostermontag, Christi Himmelfahrt oder an anderen Sonntagen der Osterzeit im April oder Mai statt.
Weitere Informationen
In den deutschsprachigen Ländern wird zuweilen auch die Taufe Heranwachsender im Rahmen der Vorbereitungszeit auf die Erstkommunion gefeiert. Beispielzahlen über Taufen im Kinder- und Jugendalter in Deutschland (können aber nicht zur Darstellung von Zahlen über Täuflinge während der Erstkommunionvorbereitung herangezogen werden): 2005 waren von 196.371 katholische Taufen 7.854 (3,9 %) bei Kindern zwischen 7 und 14 Jahren. 1993 waren von 281.612 Taufen noch 6.959 (2,4 %) bei Kindern zwischen 7 und 14 Jahren.
Viele Gemeinden integrieren in die Vorbereitungszeit eine Familienmesse mit Taufgedächtnis, zu der auch die Taufpaten des Kindes eingeladen werden. Die Taufe der bisher nicht getauften Kinder kann hierbei gefeiert werden.
Bei der Erstkommunion werden wegen des engen Zusammenhangs der Sakramente der Taufe und der Eucharistie oft die Taufkerzen der Kinder nochmals entzündet. In manchen Gemeinden tragen die Kinder zur Erstkommunion eine Albe. In vielen Gemeinden werden die Kommunionkinder eingeladen, nach der Erstkommunion Ministrant zu werden.
Viele Gemeinden integrieren in die Vorbereitungszeit eine Familienmesse mit Taufgedächtnis, zu der auch die Taufpaten des Kindes eingeladen werden. Die Taufe der bisher nicht getauften Kinder kann hierbei gefeiert werden.
Bei der Erstkommunion werden wegen des engen Zusammenhangs der Sakramente der Taufe und der Eucharistie oft die Taufkerzen der Kinder nochmals entzündet. In manchen Gemeinden tragen die Kinder zur Erstkommunion eine Albe. In vielen Gemeinden werden die Kommunionkinder eingeladen, nach der Erstkommunion Ministrant zu werden.
Quelle: Wikipedia
